Ausstellung der Todesbescheinigung

Bei einem Sterbefall in der Wohnung muss unverzüglich ein Arzt hinzugezogen werden. Dies sollte möglichst der Hausarzt sein, der Stellvertreter oder der für den Notdienst eingeteilte Bereitschaftsarzt. (Siehe Tageszeigung / Köngener Anzeiger)

Dieser Arzt stellt die Todesbescheinigung aus. Halten Sie dazu bitte den Personalausweis des Verstorbenen bereit.

Hatte der Verstorbene eine meldepflichtige ansteckende Krankheit, so muss dies unbedingt dem Arzt mitgeteilt werden. Er schaltet dann das Gesundheitsamt ein.

Besteht Verdacht auf eine nicht natürliche Todesursache, z.B. Unfall oder Selbstmord, vermerkt der Arzt dies auf dem Totenschein und verständigt die Kriminalpolizei. Der Verstorbene wird dann unter Umständen von der Polizei beschlagnahmt und obduziert. Angehörige müssen eine solche Obduktion akzeptieren. Der Verstorbene wird erst zur Bestattung freigegeben, wenn die Todesursache feststeht, bzw. alle nötigen Untersuchungen zur Beweissicherung abgeschlossen sind. Dies kann einige Tage oder Wochen in Anspruch nehmen.

Bei einem Trauerfall im Krankenhaus oder Alten- / Seniorenheim sorgt die jeweilige Einrichtung dafür, dass eine Todesbescheinigung ausgestellt wird.

Danach sollten Sie mit uns, dem Bestattungsdienst Schneck, telefonisch in Verbindung treten. Wir werden mit Ihnen einen Termin vereinbaren um alle wichtigen Angelegenheiten in einem persönlichen Gespräch in aller Ruhe zu besprechen.

Selbstverständlich kann dieses Gespräch auf Wunsch auch bei Ihnen zu Hause statt finden.


Übrigens: Sie können das Bestattungsunternehmen Ihres Vertrauens völlig frei selbst wählen; unter welchen Umständen oder wo auch immer der Sterbefall eingetreten ist.